12 Stunden in Australien- Stopover in Sydney gut genutzt

Im Rahmen unserer Weltreise entschieden wir uns dafür, Australien auszulassen. Doch wie es der Zufall wollte, konnten wir unseren Flug nach Neuseeland so timen, dass wir auf unserem Stopover in Sydney ausreichend Zeit haben, um uns die Stadt anzusehen. Was wir aus unseren 12 Stunden in Australien gemacht haben, erfährst du in diesem Bericht! Eines vorweg: wir haben nicht die klassische Sightseeing-Route durch die Stadt gewählt!

Netto-Zeit zwischen den Flügen

Blue Fish Track Manly

Aussichtspunkt auf dem Blue Fish Track

Um eines vorweg zu nehmen: 12 Stunden hatten wir zwischen den beiden Flügen. Also zwischen Landung und Abflug, die Brutto-Zeit quasi. Netto sind es nicht ganz so viel. Abgezogen haben wir eine Stunde nach der Landung für das Gepäck, die Immigration und die Abgabe des Gepäcks sowie drei Stunden für den Check-in für den weiteren Flug. Bleiben also noch acht Stunden. Immer noch mehr als genügend Zeit für einen Ausflug in die Stadt!


Gepäckaufbewahrung am Flughafen

Parkplatz Schließfächer Sydney Flughafen

Schließfächer am Flughafen in Sydney

Da wir unser Gepäck abholen mussten, wir aber nicht die großen Rucksäcke während des Stopover in Sydney schleppen wollten, sollten diese am Flughafen bleiben. Und zwar möglichst günstig. Die offizielle Gepäckaufbewahrung war damit schonmal raus, da die Rucksäcke einzeln abgerechnet würden (obwohl sie zusammen kleiner waren als die Maße eines großen Koffers). Eine nette Flughafenmitarbeiterin machte uns dann zum Glück auf ein Schließfach im gegenüberliegenden Parkhaus aufmerksam. Und siehe da: dies war der perfekte Tipp! Keine 50 Meter von dem Ausgang des Flughafens weiter standen wir im Parkhaus vor den Schließfächern. Und noch besser: die zwei großen Rucksäcke und einer der Handgepäckrucksäcke passten locker in ein mittleres Fach. Mit 14$ für 24 Stunden, die man direkt per Kreditkarte am Automaten zahlen konnte, kostete der Spaß auch weniger als erwartet. Und so konnte es los gehen, mit schmalem Gepäck, auf in die Innenstadt.


Sydney’s Airport Train

Sydney Harbour Bridge Park

Die berühmte Harbour Bridge

Zurück im Flughafen, ging es mit dem Airport Train in Richtung Circular Quay. Am Schalter lösten wir uns zwei Tageskarten für je 20$. Zusammen mit etlichen Anzugsträgern und Berufspendlern stiegen wir in die Bahn, die alle Viertelstunde am Flughafen in Richtung Stadt fährt. 18 Minuten und ein kleines Nickerchen später kamen wir am Hafen von Sydney an. So leicht und unkompliziert könnte es doch immer laufen!


Mit der Fähre nach Manly

Manly Beach Promenade

Hübsche Häuser an der Promenade von Manly

Da wir keine (mittlerweile) sieben Stunden in der Stadt verbringen wollten, stiegen wir am gegenüberliegenden Pier in die nächste Fähre in Richtung Manly. Das Ticket war schon in unsere Tageskarte enthalten (für die städtische Fähre, nicht für die privaten!), die wir am Flughafen gelöst hatten. Die Fahrt dauerte etwa 30 Minuten und bot einen tollen Blick auf die Harbor Bridge und das berühmte Opera House. In Manly angekommen, fanden wir uns in einem hübschen kleinen Örtchen wieder. Nach einem halben Jahr in Asien waren wir verwundert, dass die Autos tatsächlich für uns am Zebrastreifen anhielten. Wie wunderbar geordnet hier alles abläuft! Am Pier deckten wir uns noch schnell mit ein paar Snacks bei Aldi ein (ja, es gab tatsächlich einen Aldi am Pier!).


Wanderung auf Manly

Manley Blue Fish Track

Blick auf den Pazifik vom Blue Fish Track

Unser Frühstück  nahmen wir am Strand ein, bevor wir an der Strandpromenade weiterspazierten. Es war Dienstagmorgen und der ganze Ort schien sich am Strand aufzuhalten. Ob schwimmend, joggend oder flanierend- alle mit einem sehr entspannten Gesichtsausdruck. Wir fühlten uns wie in einer Ferienanlage und wurden direkt entschleunigt.

Bald ging die Promenade in eine Stufenanlage über, die die Klippen hinaufführte und in einen schmalen Wanderpfad mündete. Insgesamt 5 Kilometer führte der Blue Fish Track an der Küste entlang und zurück zum Hafen. Die kleine Wanderung war wirklich eine Wohltat und eine gute Art, unser Stopover in Sydney zu bereichern!Zum Abschluss gab es am Pier noch eine leckere heiße Schokolade von Max Brenner (Danke für den Tipp, Tilly).

Heiße Schokolade Max Brenner Sydney

Heiße Schokolade von Max Brenner am Pier in Manly


Abgespecktes Sightseeing

Blick auf die Harbour Bridge von The Rocks

Zurück in der Stadt spazierten wir am Hafen entlang zur Harbor Bridge, um das Opera House nochmal in seiner ganzen Pracht zu bewundern. Ehrlich gesagt waren wir ziemlich erstaunt über die Farbe. Wir dachten, das Opernhaus wäre strahlend weiß, dabei ist die Farbe eher beige und wirkt fast schon ein wenig dreckig. Anschließend ließen wir uns durch die Straßen des Stadtteils The Rocks treiben. Viele Häuser sind auf oder an einer Felsformation gebaut, was namensgebenden für diesen Stadtteil ist. Immer wieder blitzt die Harbour Bridge zwischen den Gebäuden durch. In einem hübschen Open Air Deli gab es noch einen leckeren Saft, danach fläzten wir und noch für ein paar Minuten auf den Rasen am Pier und genossen das städtische Treiben. Und auch hier machte sich die entspannte  Ausstrahlung der Stadt und ihrer Bewohner wieder bemerkbar. Wieder einmal wurde uns klar, dass wir Asien nach fast sechs Monaten zum richtigen Zeitpunkt verlassen hatten.


Fazit

Sydney Opera House Fähre

Das berühmte Opera House auf dem Weg nach Manly

Sicher hätte man noch mehr aus unserer verfügbaren Zeit herausholen können. Aber dann hätten wir die Stadt nicht so wunderbar entspannt wahrnehmen können! Um die gesamte Stadt zu erleben, hatten wir so oder so nicht genügend Zeit, wieso also in unnötigen Stress verfallen? Wir haben es mal mit der „Don’t worry“-Einstellung der Aussies probiert und damit super gefahren! Für uns war der Stopover in Sydney eine wunderbare Art, uns zu endschleunigen und auf unsere Zeit in Neuseeland einzustimmen.

 

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