Rundreise durch Südostasien: Thailand, Kambodscha und Vietnam

„Da habt ihr euch ja was vorgenommen“ sagen die einen, „das ist viel zu kurz“ sagen die anderen, wenn wir erzählten, dass wir drei Länder in Südostasien in vier Wochen bereisen wollten. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Was wir danach allerdings wissen ist, dass es absolut machbar ist, vor allem, um einen ersten Eindruck von Südostasien zu erhalten. Wir haben uns für die Länder Thailand, Kambodscha und Vietnam entschieden und sind im Nachhinein sehr zufrieden mit unserer Auswahl.

Route Südostasien in vier Wochen

Route Südostastien in vier Wochen


Start in Bangkok

Grand Palace Bangkok

Grand Palace in Bangkok

Begonnen haben wir die Reise wie fast alle Backpacker in Bangkok. Wir hatten vorher schon einige Stories gehört- die einen lieben Bangkok, die anderen hassen es. Wir gehören zu ersteren. Wir empfanden es als guten Einstieg für unsere Reise- jedenfalls nachdem wir endlich in der Unterkunft ankamen. Es ist wohl kaum verwunderlich, dass die Taxifahrer beim Ausmaß dieser Stadt nicht auf Anhieb den richtigen Weg finden. Wenn wir etwas gelernt haben, dann: Man kommt immer an. Irgendwie und irgendwann. Aber man kommt an!

Banana Pancake Sugar Cane Juice Bangkok

Banana Pancakes und Zuckerrohr-Saft – mehr braucht man nicht zum Glücklichsein!

In Bangkok haben wir das dortige Streetfood kennen- und lieben gelernt! Immer hoch im Kurs standen Banana Pancakes mit Zuckerrohr- oder Granatapfelsaft.


Sonnenaufgang in Angkor Wat: immer den Massen hinterher

Angkor Wat Mönche

Mönche in Angkor Wat

Nach Bangkok war unsere nächste Station Siem Reap in Kambodscha. Da wir nur begrenzt Zeit hatten und uns unnötig verschwendete Stunden am Grenzübergang sparen wollten, entschlossen wir uns, die Strecke mit dem Flugzeug zurückzulegen.

Tipp: Immer ein paar Dollar in der Tasche haben. Die benötigt man bei der Einreise am Flughafen und die ATMs sind wohl öfter mal außer Betrieb. Wir konnten zum Glück mit unseren letzten zusammengekratzten thailändischen Bahts bezahlen.

Angkor Wat Sonnenaufgang

Sonnenaufgang in Angkor Wat

Weit vor der Morgendämmerung ging es am nächsten Tag los nach Angkor Wat. Obwohl gefühlte 100.000 Menschen zeitgleich mit uns den Augenblick erleben wollten, wenn die Sonne über der Tempelanlage aufgeht, hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt!


Noch mehr Kultur: Phnom Penh

Phnom Penh Royal Palace

Royal Palace in Phomh Penh

Nach Siem Reap ging es  für zwei Tage in die Hauptstadt Phnom Penh. Hier hat uns besonders das Toul-Sleng-Genozid-Museum beeindruckt. Dies half uns, die zum Teil furchtbare Vergangenheit Kambodschas besser zu verstehen.

Tuol Sleng Genozid Museum Phnom Penh

Tuol-Sleng Genozid Museum in Phnom Penh

Im Anschluss ging es nach Sihanoukville, um zum ersten Mal auf dieser Reise Meeresluft zu schnuppern. Leider waren wir enttäuscht, da wir uns den Ort anders vorgestellt hatten. Für unseren Geschmack war hier zu viel Trubel, zu viele Touristen, zu viel Party. Deshalb sind wir recht schnell weiter gezogen ins nächste Land: Vietnam.

Otres Beach Bar Sihanoukville

Otres Beach bei Sihanoukville


Vietnams größte Insel: Phu Quoc

Nachdem wir Stunden am Grenzübergang fest saßen, bezweifelten wir stark, an diesem Tag noch Phu Quoc zu erreichen. Unsere Pässe waren die letzten, die bearbeitet wurden und so half nur ein Sprung in den schon anfahrenden Bus (nicht übertrieben!), die Fähre noch pünktlich zu erreichen. Und doch warteten wir hier auch wieder zwei Stunden, bis die Fähre endlich los fuhr… Hier muss man eben lernen, zu warten.

Phu Quoc Mango Bay

Mango Bay auf Phu Quoc

Endlich auf Phu Quoc angekommen, merkten wir schnell, wie gut es uns hier gefallen würde. Der Tourismus hielt sich noch sehr in Grenzen- was sich jedoch die nächsten Jahre leider ändern wird. An einer Straße reihte sich Baustelle an Baustelle- jede für ein neues Luxus-Resort oder einen Golfplatz…

Roller fahren auf Phu Quoc

Mit dem Roller unterwegs auf Phu Quoc

Auf Phu Quoc war unser kleiner, angemieteter Roller unser bester Begleiter. Mit ihm haben wir jeden Winkel der Insel erkundet.


Ungeplanter Zwischenstopp: Can Tho

Von Phu Quoc aus wollten wir eigentlich weiter nach Ho-Chi-Minh, aber ein Einheimischer hatte uns empfohlen, einen Stopp in Can Tho zu machen. Diesen Tipp nahmen wir natürlich gerne an. In Can Tho haben wir einen Floating Market besucht- leider nicht ganz so ursprünglich wie erhofft, aber trotzdem eine tolle Erfahrung.

Can Tho Floating Market

Floating Market in Can Tho


Letzte Großstadt der Reise: Ho-Chi-Minh

Danach ging es bequem mit dem Bus weiter nach Ho-Chi-Minh. Diese war architektonisch komplett anders als die bisher besuchten Städte, denn sie ist geprägt von französischer Kolonialarchitektur.  Hier verbrachten wir ein paar Tage, bevor wir nach Trang aufbrachen.

Ho Chi Minh Kolonialarchitektur

Kolonialarchitektur in Ho-Chi-Minh


Ab jetzt heißt es: Inselleben pur!

Ab nun wollten wir unsere letzten Tage auf zwei thailändischen Inseln  verbringen, bevor es wieder zurück in die kalte Heimat ging. Hierzu haben wir einen kurzen Zwischenstopp in Trang gemacht, bevor es weiter nach Koh Lanta ging.

Tipp: in Trang sind wir im wunderbaren NOKHOOK House untergekommen. Dieses können wir nur empfehlen, falls es mal jemanden nach Trang verschlagen sollte. Die Besitzer sind absolut herzliche Menschen, die uns sogar spät abends vom Flughafen abgeholt und am nächsten Tag zur Fähre gebracht haben.

Koh Lanta Tiger Cave

Dschungel auf Koh Lanta – Wanderung zum Tiger Cave

Koh Lanta haben wir- wie auch zuvor Phu Quoc- mit dem Roller erkundet. Als wir das Schild „Tiger Cave“ am Straßenrand entdeckten, mussten wir natürlich abbiegen! 20 Minuten später standen wir in Flipflops im Dschungel, auf der Suche nach der Höhle. Diese haben wir nach ca. einer Stunde gefunden.  So unspektakulär die Höhle selbst war, so aufregend war die ungeplante Wanderung durch den Dschungel!

Da wir auf der Reise ständig den Ort gewechselt haben, kribbelte es nach ein paar Tagen und wir hatten das Bedürfnis, auf eine zweite Insel umzusiedeln. Bei der 4-Island-Tagestour haben wir unsere Trauminsel gefunden: Koh Kradan

Andamanen See Thailand

Auf der 4-Island Tour


Zu guter Letzt: die Trauminsel Koh Kradan

Koh Kradan ist eine winzige Insel, auf der es weder Straßen noch Geschäfte gibt. Lediglich ein paar kleine Bungalow-Hotels reihen sich am Strand der Insel: dem Paradise Beach. Hier ist der Name auch Programm: es ist einfach paradiesisch. Noch nie hatten wir so strahlend blaues Wasser gesehen! Zum Glück haben wir den letzten freien Bungalow am Ende des Paradise Beach ergattert.

Paradise Beach Koh Kradan Thailand

Am Paradise Beach auf Koh Kradan

Die letzten Tage der Reise verbrachten wir damit, mit einem Kanu um die Insel zu schippern, kleine Buchten zu entdecken und zu lesen. Entspannung pur und ein toller Abschluss unserer Reise!

Koh Kradan Paradise Beach Thailand

Inselfeeling auf Koh Kradan


Fazit: Südostasien in vier Wochen?

Zugegebenermaßen waren wir nach den vier Wochen erschöpft, aber auch absolut glücklich. Für eine erste Reise nach Südostasien würden wir alles genauso nochmal machen! Nach dieser Reise haben wir noch mehr Lust als vorher, viele  weitere Länder Südostasiens kennen zu lernen!

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