Wer sind wir eigentlich?

Wir sind Caro und David aus Kaiserslautern in der schönen Pfalz.

Als sich Ende 2012 unsere Wege kreuzten, war uns schnell klar, dass wir eine gemeinsame Leidenschaft teilen: das Reisen. Unsere anfänglichen Spinnereien haben sich bald zu einem Traum entwickelt, der im Oktober 2017 endlich zur Realität wurde: Eine einjährige Weltreise!



Wir fühlten uns schon seit langem irgendwie im Alltag gefangen, ohne dass es uns wirklich schlecht ging. Wir waren beide in festen Arbeitsverhältnissen und hatten auch sonst keinen Grund zur Sorge. Trotzdem fehlte uns etwas und wir hatten ständig das Bedürfnis, mehr zu sehen, mehr zu erleben und mehr zu leben. Ohne die alltäglichen Zwänge und den Druck von außen, alles immer zufriedenstellend, am Besten einfach perfekt erledigen zu müssen. Oder dies zumindest so aussehen zu lassen.

Wir hören oft: „Ein Jahr? Das wäre mir irgendwann zu langweilig.“ Hallo? Langweilig? Wir möchten sicher nicht ein Jahr Urlaub machen und am Strand rumliegen; das war noch nie unsere Vorstellung von „Urlaub“. Diesen Begriff benutzen wir sowieso nicht gerne, da er für uns fast schon negativ belastet ist und sich meist nach All-Inklusive anhört- gar nicht unser Ding. Deshalb urlauben wir nicht für ein Jahr, sondern wir reisen ein Jahr lang.

Wir möchten Abenteuer erleben, die sonst nicht so einfach machbar wären. Zwei Monate durch Neuseeland reisen, mit einem Zelt auf dem Rücken durch Patagonien wandern, einen Sprachkurs in Lima machen. Und alles ohne Zeitdruck, ohne die Uhr ticken zu hören, die den Heimflug ankündigt. Wir möchten in diesem Jahr einfach die Seele baumeln lassen und uns wieder auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren- auf uns selbst.



Aber warum Barfuß?

Nein, wir reisen nicht wirklich barfuß!

Logo Barfuss um die Welt

…bedeutet für uns im übertragenen Sinne unabhängig zu reisen, ohne unnötiges Gepäck, spontan zu entscheiden, wohin wir als nächstes ziehen. BARFUSS UM DIE WELT bedeutet für uns Freiheit!


Was war der schwierigste Schritt nach der Entscheidung?

Nach der Euphorie, die mit dem Entschluss einherging, Deutschland für ein Jahr den Rücken zuzukehren, folgten bald die ersten Fragen. Was machen wir mit unserer Wohnung? Unserem Kram? Und dem Auto? Getreu dem Motto „Ganz oder gar nicht“ wollten wir einen klaren Cut. Wir wollten nach der Heimkehr keinen „Klotz am Bein“ in Form einer Wohnung. Außerdem fiel uns die Vorstellung schwer, nach einem Jahr wieder in unser altes Leben zurückzukommen, denn eigentlich wollten wir ja weg, um etwas zu verändern. Deshalb fassten wir den Entschluss, soviel Ballast wie möglich loszuwerden.

„Life begins at the end of your comfort zone.“ – Neale Donald Walsh

Der schwierigste Schritt war wohl die Kündigung unserer Wohnung. Nicht, wie viele unserer Freunde angenommen haben, die Kündigung der Jobs. Das war im Nachhinein nicht der Rede wert. Aber das Zuhause aufzugeben, daran hatten wir eine Weile zu Knabbern. Nicht, weil wir unsere Wohnung so sehr mochten, sondern eher wegen dem „Zuhause-Gefühl“, zu welchem auch unsere Familie und Freunde gehören.  Mit der Kündigung der Wohnung war uns erst so richtig bewusst, dass wir bald keinen festen Wohnsitz mehr haben werden. Dieses Gefühl verflüchtigte sich jedoch mit jedem Möbelstück, was wir weg gegeben haben, mehr und mehr.


Ob wir Angst vor dem „Danach“ haben?

Klar, Zukunftsängste gehören dazu. Mal mehr, mal weniger. Manchmal hindern sie einen daran weiterzudenken, manchmal aber fordern sie geradezu auf,  sich über den Grund der Angst klar zu werden und nach einer Lösung zu forschen. Werden wir im Anschluss an unsere Reise wieder direkt Arbeit finden und uns ein neues Zuhause aufbauen können? Ja, werden wir. Wir verlieren unterwegs ja nicht unsere Berufsausbildungen und Qualifikationen, die wir bisher erreicht haben. Vielleicht kommen wir sogar mit einer Fremdsprache mehr im Gepäck wieder zurück!

Wir sind uns außerdem sicher, nach dem Jahr reicher zurückzukommen, als wir aufgebrochen sind. Reicher an Erfahrung, Lebensfreude und Motivation für alles Kommende. Somit können wir nur gewinnen.