Nepal hat unser Herz im Sturm erobert! Trotz der verheerenden Zerstörung durch das Erdbeben 2015  strahlt das Land sowie seine Einwohner eine Positivität aus, von der wir uns eine Scheibe abschneiden können! Zwei Wochen verbrachten wir in Nepal, aber schon nach ein paar Tagen wussten wir,  dass unsere Reise durch Nepal nicht unsere letzte bleiben wird!

Swayambhunath Tempel Kathmandu Affentempel

Swayambhunath Tempel in Kathmandu


Ankunft

Gebetsmühlen Swayambhunath Tempel

Gebetsmühlen beim Swayambhunath Tempel

Kaum waren wir in Kathmandu angekommen, fühlten wir uns pudelwohl. Obwohl wir bei der Einreise ewig gebraucht haben, um das Visum zu bekommen und die Fahrt in die Stadt nochmal so lange dauerte, da wir mitten in die Rush Hour kamen. Trotzdem hatten wir es direkt im Gefühl, dass wir hier nicht lange brauchen werden, um uns einzuleben. Am gleichen Abend, als wir durch die Straßen des Stadtbezirks Thamel liefen, bestätigte sich unser Eindruck. Es war so viel entspannter als in Indien- nirgendwo wurden wir angequatscht oder bedrängt, in einen Shop zu gehen.


Kathmandu

Boudhanath Stupa Kathmandu

Boudhanath Stupa im Vorort Bodnath

Wir verbrachten zwei Tage in Kathmandu, wo wir einige Sehenswürdigkeiten mit unaussprechbaren Namen besichtigte, wie den Affentempel Swayambhunath, die Boudnath Stupa und die Burning Gaths des Tempels Pashupatinat. Es machte wahnsinnigen Spaß, die buddhistischen Tempel und die Straßen der Stadt zu durchlaufen. An fast jeder Ecke hängen die bunten Gebetsfähnchen oder Blumenbänder.

Wir haben im Hotel Atlantic* gewohnt, eine absolut empfehlenswerte Unterkunft direkt neben Thamel.


Fahrt nach Pokhara

Fahrt von Kathmandu nach Pokhara

Fruchtbares Tal zwischen Kathmandu und Pokhara

Am dritten Tag ging es per Bus Richtung Pokhara. Für die Fahrt von 200 km benötigten wir 8 Stunden- jedoch hatten wir uns die Straßen bei weitem schlimmer vorgestellt! Die Straße zwischen den beiden größten nepalesischen Städten ist jedoch gut ausgebaut. Wegen den zahlreichen Kurven und dem hohen Verkehrsaufkommen ging es aber zeitweise nur schleichend voran. Doch bei der tollen Aussicht auf das saftig grüne Tal ging die Zeit verhältnismäßig schnell vorbei. Hier wurde uns bewusst, dass Nepal so viel mehr zu bieten hat als karge Gebirgslandschaften.


Trekking zum Poon Hill

Poon Hill Trek Nepal

In Pokhara angekommen, bereiteten wir uns auf unseren ersten Trek vor, der zum Poon Hill gehen sollte. Hierzu haben wir bereits einen Artikel mit unserer Route verfasst.

Nach vier Tagen kamen wir wieder nach Pokhara zurück, wo wir erstmal den Trubel der Stadt und das große Angebot an tollen Cafés wahrnahmen, um unsere nächsten Tage zu planen. Dies haben wir während der letzten Wochen gelernt: Man benötigt einfach von Zeit zu Zeit einen „Ruhetag“, an dem man nichts unternimmt, außer Planung für die kommenden Tage/ Wochen. Denn Hotels, Flüge, Touren und Visumsanträge erledigen sich leider nicht von selbst und sind richtige Zeitfresser.


Paragliding in Pokhara

Paragliding in Pokhara

David hat (noch) Spaß beim Paragliding

Für den nächsten Tag stand Paragliding auf dem Programm. Während des gesamten Morgen war ich vor Aufregung unausstehlich und verfluchte David, der für diesen Programmpunkt verantwortlich war, nicht nur heimlich. Sobald ich in der Luft war (was mir aber bedeutend zu schnell ging und mit eindeutig fehlender Sicherheitseinweisung), war alle Aufregung dahin. Der Hammer sage ich nur! Trotz Höhenangst ab Leiterstufe vier war es ein unbeschreibliches Gefühl, über den See zu gleiten mit dem Gebirgszug am Horizont. Nach der Landung war ich voller Euphorie- David ging es leider nicht ganz so gut nach der kurvenreichen Landung.

Paragliding in Pokhara

Paragliding vom Sarangkot zum Phewa Lake

Am nächsten Morgen ging es wieder per Bus zurück in die Hauptstadt Kathmandu.


Tagesausflug nach Bhaktapur

Da wir schon einiges in Kathmandu selbst gesehen hatten, beschlossen wir für einen Tag in die nahegelegene Stadt Bhaktapur zu fahren. Mit dem Bus der Einheimischen war die Fahrt ein besonderes Erlebnis- jedenfalls nachdem wir nach einigen Anläufen endlich den richtigen Bus gefunden hatten. Um die Stadt betreten zu dürfen, zahlen Touristen zwar einen horrenden Preis von 15$ pro Person, dafür sieht man hier, wo das Geld hinfließt. Nämlich in die Wiederaufbau der Gebäude, die bei dem Erdbeben im April 2015 zerstört wurden. Auch wenn vor allem der Durbar Square, der Hauptplatz Bhaktapurs, einer großen Baustelle glich, waren sogar die Ruinen imposant. Solche filigranen Holzschnitzereien haben wir bisher noch nirgends gesehen!

Pottery Square in Bhaktapur

Der Pottery Square in Bhaktapur

Als wir einen Tag später an den Flughafen fuhren, um zu unserem nächsten Ziel Bangkok zu gelangen, waren wir etwas gedrückter Stimmung, da wir für unsere Reise durch Nepal einfach zu wenig Zeit eingeplant hatten. Auf der anderen Seite freuten wir uns aber auch riesig, wieder nach Thailand zu reisen!


Fazit unserer Reise durch Nepal

Straßen in Bhaktapur

Straßen von Bhaktapur

Nepal ist ein wundervolles Land mit einer Menge zu sehen. Wir haben unsere Zeit dort gut genutzt, um uns einen ersten guten Eindruck von Land und Leuten zu verschaffen. Unsere dreizehn Tage haben wir gut geplant. Trotzdem kommt Nepal auf die Liste der Länder, die wir nochmal besuchen wollen! Beim nächsten Mal dann für einen längeren Trek!


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