Neun Tage in Malaysia – Unsere Route und Unterkünfte

Nach Malaysia verschlug es uns mehr oder weniger spontan und ungeplant. Da unser Inselurlaub in Thailand nicht mit dem besten Wetter gesegnet war, beschlossen wir, ins nah gelegene Malaysia zu flüchten. Eine Zugfahrt später hatten wir die Grenze passiert und befanden uns im neunten Land unserer Weltreise. Passenderweise verbrachten wir auch neun Tage in Malaysia. Unsere knackig kurze Route sowie unsere Hotels gibt es im folgenden Bericht!


Grenzübergang

Die Route durch Malaysia

Unsere Route in Malaysia

Den Grenzübergang von Thailand nach Malaysia haben wir in einen eigenen Artikel gepackt. Hier die Kurzfassung: Wir reisten über Land von Hat Yai mit dem Zug nach Padang Besar ein. Der Grenzübergang war super easy, zwei schnelle Stempel und ein Marsch aufs gegenüberliegende Gleis: schon ist man in Malaysia. Von Padang Besar ging es direkt mit dem nächsten Zug nach Butterworth, von wo aus wir mit der Fähre nach Penang/ Georgetown übersetzten. Und das alles locker an einem Tag, obwohl es sich ziemlich langwierig liest.

Reisekosten Zug und Fähre: 2,5 € pro Person


Erster Halt: Georgetown

Chew Jetty in Georgetown

Das Chew-Jetty in Georgetown

Unsere erste Station in Malaysia befand sich auf der Insel Penang: die quirlige Stadt Georgetown. Hier verbrachten wir drei Tage- genügend Zeit, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erleben. Es ist schon allein ein kleines Abenteuer, durch die Straßen zu streifen- an unzähligen Hauswänden, Mauern und sogar Straßenlaternen sind wunderschöne kleine Kunstwerke zu entdecken. Einige muss man zwar fast suchen, da der Zahn der Zeit sowie das Klima den Gemälden sehr zusetzt, aber das macht zum Teil auch den einzigartigen Charme der Streetart aus.

Streetart in Georgetown

Eins der bekanntesten Kunstwerke in Georgetown

Übernachtet haben wir in der Magpie Residence*, einem Guesthouse in einem hübschen Gebäude im Kolonialstil.


Weiter nach Ipoh

Straße Ipoh VW Käfer

Typische Straße in Ipoh

Nach Georgetown ging es weiter nach Ipoh. Mit der Fähre fuhren wir zurück aufs Festland (übrigens kostet die Fähre zurück nichts!) und von dort mit dem Bus nach Ipoh. Eigentlich wollten wir mit dem Zug fahren, doch leider hätten wir uns früher um Tickets kümmern müssen. Am Wochenende sind die Tickets auf beliebten Strecken schnell vergriffen. Ipoh fanden wir so toll, dass wir dem Städtchen einen eigenen Blogbeitrag verfasst haben. Auch hier verbrachten wir drei bzw. zweieinhalb Tage.

Blue Mansion in Georgetown

Die Blue Mansion in Georgetown

Übernachtet haben wir im Shamrock Guesthouse II*, eine nette Unterkunft mit einer noch netteren Besitzerin. Diese hat uns super Tipps in einem perfekten English gegeben.


Letzter Stopp: Kuala Lumpur

Petronas Towers von Heli Lounge

Die Wahrzeichen Kuala Lumpurs: Die Petronas Towers

Wenn man neun Tage in Malaysia verbringt, darf natürlich ein Aufenthalt in der Hauptstadt Kuala Lumpur nicht fehlen. Mit dem Zug ging es von Ipoh nach Kuala Lumpur- diesmal haben wir zum Glück Tickets bekommen. Die Zugfahrt an sich war nicht sehr spannend, dafür gemütlich und kurzweilig.

Kuala Lumpur hat uns super gut gefallen, was wir so gar nicht erwartet hätten. Oft sind wir von großen Städten etwas überfordert (da kommt die Kindheit auf dem Land/ in der Kleinstadt raus), nicht so aber Kuala Lumpur. Es gab verrückte Dinge zu erleben wie eine Bar auf einem Helikopterlandeplatz. In der wunderschönen Masjid Wilayah Persekutuan Moschee konnten wir viel Neues über den Islam lernen. Und während eines nicht endenden wollenden Regenschauers waren wir zum ersten Mal im Ausland im Kino.

Malaysia Batu Caves

Menschenmassen vor den Batu Caves

Übernachtet haben wir in den Mercu Summer Suites*. Es war kein Hotel, sondern ein Zimmer in einem riesigen Wohnkomplex. Inkludiert waren Pool und Fitnessraum. Die Atmosphäre war etwas kühl, aber die Lage super. Nach wenigen Gehminuten erreichte man eine Haltestelle der kostenlosen Busse; die Petronas konnte man sogar von der Straße aus sehen.


Fazit

Neun Tage in Malaysia sind kurz. Zu kurz, um diesem vielfältigen Land gerecht zu werden! Gerne hätten wir uns auch den malayischen Teil Borneos angeschaut, aber das hat leider mit unseren weiteren Reiseplänen nicht geklappt. Auch die Cameron Highlands mussten wir auslassen, da hier das Wetter zu schlecht war. Aber unsere neun Tage in Malaysia haben wir unserer Meinung nach trotzdem gut genutzt und haben nun ein weiteres Land auf unserer Liste, in das wir irgendwann zurückkehren möchten!


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